Die Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft ist die Organisation der in Breslau und Umgebung lebenden Deutschen Minderheit.

Niemieckie Towarzystwo Kulturalno-Społeczne we Wrocławiu jest organizacją skupiającą Niemców mieszkających we Wrocławiu i okolicy.
Deutsche Sozial-Kulturelle Gesellschaft in Waldenburg
Dienstag, den 31. Mai 2011 um 17:47 Uhr

Die Deutsche Soziall- Kulturelle Gesellschaft in Waldenburg

Die DSKG Waldenburg wurde am 4. Mai 1957 als erste derartige Gesellschaft in Polen gegründet. Die Tätigkeit der Gesellschaft wurde seitdem lediglich durch den Kriegszustand 1981 unterbrochen, nach Aufheben des Kriegsgesetzes aber mit neuem Eifer aufgenommen. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands wird die Gesellschaft von Seiten der Bundesrepublik gefördert, so dass ein Aufleben der Tätigkeit möglich wurde.

Zur Zeit zählt die DSKG 720 Mitglieder, welche in Waldenburger, Glatzer, Reichenbacher und Schweidnitzer Raum leben. Das Hauptziel der Gesellschaft ist die deutsche Sprache, die Kult ur und das Brauchtum zu pflegen. Die Begegnungsstätte befindet sich in der Nähe vom Vierhauserplatz, im früheren Salzbrunner Weg. Das allgemeine Mitgliedertreffen findet immer Mittwoch nachmittags statt, aber auch an den anderen Tagen herrscht reges Leben in dieser Begegnungsstätte. Regelmäßig findet Deutschunterricht für Kinder und Jugendliche statt. Die Kinder und Jugendlichen werden auch in das Gesellschaftsleben mit einbezogen, so dass sie bei allen organisierten Veranstaltungen mit selbst gestalteten Programmen und gemeinsamen Ausflügen auftreten. Interessengruppen wie Bastelgruppe, Chor- und Trachtengruppe oder Schlesische- Mundart- Gruppe haben ihre regelmäßigen Treffen.
Im Sozialbereich werden Krankenbesuche abgestattet. Die älteren und kranken Mitglieder, die nicht mehr regelmäßig in die Begegnungsstätte kommen können, werden ebenfalls besucht. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen kann in dringenden Fällen Unterstützung geleistet werden. Oft wird die Begegnungsstätte von durchreisenden Landsleuten besucht, denn die Begegnungsstätte steht allen BesucherInnen offen.